Mit dem Rad zur Arbeit | Meine Motivation im Winter

Als ich letztes Frühjahr Vollzeit zu arbeiten begonnen hab, ist mir klar geworden, dass die Zeit für Sport leider nur noch begrenzt ist, denn Zeit fürs Kochen möchte ich mir weiterhin nehmen und der restliche Haushalt gehört sich schließlich auch gemacht. Daher wollte ich meine übrige Zeit so sinnvoll wie möglich nutzen und wandelte die tägliche Zeit, die ich im Auto am Arbeitsweg verbrachte, in Sportzeit um. So sitze ich nun fast täglich auf meinem Fahrrad in Richtung Arbeit.

Anfangs dachte ich noch, dass ich im Winter, wenn es kalt, nass und dunkel ist, wieder aufs Auto umsteigen werde. Aber Nein, ich hab ziemlich schnell gemerkt wie gut mir das Radfahren, sowohl körperlich als auch geistig, tut. Manchmal kostet es am Morgen zwar Überwindung, sich bei Kälte aufs Rad zu schwingen, aber dann denke ich an die folgenden Gründe, die mich immer wieder davon überzeugen und motivieren es doch zu tun.

1. Energie tanken

Ich genieße es so sehr an der frischen Luft zu sein. Am Morgen werde ich durch die frische Luft richtig schön geweckt, sodass ich putzmunter in der Arbeit ankomme. Nach dem Bürotag mit eher stickiger Luft, bringt mir der frische Sauerstoff neue Energie zurück.

2. Kopf frei bekommen

Nach einem anstrengenden Arbeitstag tut mir das Radfahren richtig gut, um tief durchzuatmen und den Kopf abzuschalten. Ich vermeide es dabei über Dinge, die ich zuhause noch erledigen muss, nachzudenken. Ich möchte ganz im Hier und Jetzt sein. Außerdem bemühe ich mich die Umgebung mit all meinen Sinnen achtsam aufzunehmen und alles Schöne in der Natur zu hören, zu riechen und zu sehen. So komme ich ganz entspannt zu Hause an.

3. Abwehrkräfte stärken

Das Immunsystem wird durch die unterschiedlichen Kälte- und Wärmereize und der Bewegung an der frischen Luft gestärkt. Voraussetzung ist natürlich, dass man auf dem Rad passend gekleidet ist und nicht friert.

4. Ruhe genießen

An kälteren Wintertagen ist auf meinem Weg meistens nicht viel los, sodass ich nicht so sehr auf andere Leute Acht geben muss und die Ruhe genießen kann. Ich finde das ist wirklich ein toller Ausgleich zum oftmals hektischen Arbeitstag.

5. Trainingsnebeneffekt erzielen

Super ist natürlich das gute Gefühl, das ich bekomme, wenn ich bereits draußen war und mich sportlich betätigt hab. So hab ich zuhause nicht mehr den Drang Sport zu machen bzw. kein schlechtes Gewissen wenn ich nicht aktiv war.

6. Umwelt schonen

Was mich auch immer wieder erfreut ist die Tatsache, dass das Radfahren die Umwelt schont. Man verbraucht keinen Sprit und spart sich gleichzeitig Geld, wenn das Auto nicht mehr so oft getankt werden muss.

Und für alle die sich trotzdem noch denken, es ist doch viel …

zu kalt, wärmere Kleidung gibt es immer

zu nass, solange es in der Früh nicht regnet und man nicht völlig durchnässt in der Arbeit ankommt, ist auch das keine Ausrede

zu dunkel, ich habe einen recht guten Rhythmus gefunden, den ich nur empfehlen kann. Abfahrt zwischen 7:00 und 7:30 Uhr und Heimfahrt zwischen 16:00 und 16:30 Uhr, zu diesen Zeiten ist es meist hell. Außerdem gibt es ja Fahrradleuchten.

Vielleicht kann sich der ein oder andere auch im Winter dazu motivieren auf sein Rad zu steigen oder es einfach mal auszuprobieren. Warum fährst du gerne im Winter mit dem Rad? Lass mir gerne einen Kommentar da.

Also dann, genießt das Gefühl während und nach der Fahrt und tut eurem Körper & Geist etwas Gutes!

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