Höhenglücksteig | Hirschbach, Nürnberger Land

Alle Infos auf einen Blick

  • Parken: Parkplatz östlich von Hegendorf
  • Distanz: ~ 4 km
  • Tourdauer: ~ 2,5 Stunden
  • Höhenmeter: ~ 200 hm
  • Klettersteig: C/D, auch E Varianten

Der Höhenglücksteig ist ein Klettersteig südlich von Hirschbach in der Hersbrucker Alb in der Nähe von Nürnberg. Er ist neben dem benachbarten Norissteig einer von zwei Klettersteigen bei Hirschbach. Der Höhenglücksteig befindet sich mitten im Wald und nicht wie gewohnt an einen Berg. Daher verläuft er im Gegensatz zu vielen anderen Klettersteigen meist auf ungefähr der gleichen Höhe.

Der Steig ist in drei Teile unterteilt. Zu Beginn von Teil 1 kann man sich gleich für die Variante „Knackiger Herzog“ entscheiden. Hierfür ist viel Kraft erforderlich und sollte gut abgewägt werden, da man schlecht wieder zurück gehen kann. Ich habe selber drei Versuche gebraucht bis ich mich hochgezogen hatte. Ansonsten ist Teil 1 gut machbar, schwierige Passagen könnten immer umgangen werden.

Teil 2 ist auch ein sehr schöner Abschnitt. Durch die Höhle nach unten zu klettern ist eine spannende Abwechslung und macht viel Spaß.

Teil 3 ist etwas anspruchsvoller als die beiden anderen Abschnitte. Wenn noch restliche Kraft vorhanden ist aber gut zu schaffen.

Grünstein Klettersteig | Berchtesgadener Land

Alle Infos auf einen Blick

  • Parken: Parkplatz Königssee, Seestraße 3, Tagesticket: 5€
  • Eintritt: kostenlos, kleine Spendenbox am Steig
  • Distanz: ~ 7 km
  • Tourdauer: ~ 4 Stunden
  • Höhenmeter: ~ 750 hm
  • Klettersteig: B/C

Der Zustieg

Vom Parkplatz folgten wir den Schildern Richtung Grünstein, entlang der Bob- und Rodelbahn. Anschließend ging es einen steilen Steig durch den Wald zu einen Forstweg hinauf. Auf dem Forstweg blieben wir bis zur Infotafel am Steigbeginn. Der Zustieg dauerte ca. 1 Stunde.

Der Klettersteig

Es gibt vier unterschiedliche Klettersteige auf den Grünstein. Am Steigbeginn muss man sich bereits zwischen drei Varianten entscheiden. Zur vierten gelangt man erst kurz vor dem Gipfel. Da es mein erster Klettersteig war, wählten wir die leichteste, die Isidor Variante aus.

Anfangs als es auf den Trittstufen direkt senkrecht nach oben ging, war mir erst ein bisschen mulmig zumute. Nach ein paar Tritten fühlte ich mich aber immer sicherer und konnte den Klettersteig genießen. Ein richtiges Highlight war die Holzhängebrücke. Von der einen Richtung hatte man eine super Aussicht auf den Königssee, von der anderen auf den Watzmann. Die Hängebrücke ist von allen drei Klettersteigen aus erreichbar. Nach ca. 1,5 Stunden erreichten wir ein Bänkchen und machten dort eine kleine Pause. Von dort dauerte es anschließend noch ca. 30 Minuten bis zum Gipfel. Der Klettersteig Isidor ist auf jeden Fall für Einsteiger gut geeignet.

Abstieg

Vom Gipfel sind es etwa 10 – 15 Minuten bis zur bewirtschafteten Grünsteinhütte. Von der Hütte dauerte es noch ca. 1 Stunde bis zum Königssee. 

Wanderung durch die Aschauerklamm | Berchtesgadener Land

Alle Infos auf einem Blick

  • Parken: Kirche bei Schneizlreuth, kostenlos
  • Eintritt: kostenlos
  • Distanz: 15 km
  • Tourdauer: etwa 3,5 Stunden
  • Höhenmeter: etwa 430 hm

Die Tour

Für unsere Tour durch die Aschauerklamm im Berchtesgadener Land haben wir bei der Kirche in Schneizlreuth geparkt. Der Parkplatz ist kostenlos, nur Sonntag morgens soll er für Kirchenbesucher frei gehalten werden.

Vorbei am Wurznwirt sind wir auf dem Weg durch die Unterführung gestartet. Wir folgten dem flachen Weg an der Saalach bis zum Haiderhof etwa 45 Minuten. Nach einer kurzen Verunsicherung, ob der Weg quer durch den Hof wirklich richtig ist (ja ist er!), stehen wir schon am Startpunkt der Aschauerklamm.

Und los gehts. Der Weg verläuft direkt neben der Klamm. Wir gehen über Brücken und schmale Pfade. Sehen kleine Wasserfälle und Naturbecken, bis wir nach etwa 1 Stunde an der Unterstellhütte an der Aschauerklause ankommen. Hier ist die beindruckende Klamm zu Ende. Biegt man links über die Brücke in Richtung Oberjettenberg ab, kann man einen Rundweg gehen. Da uns die Klamm aber so gut gefallen hat, entschieden wir uns dem schmalen Weg neben einem kleinem Bach noch ein Stück hinauf zu folgen, dann umzukehren und den selben Weg wieder zurückzugehen.

Auf dem Weg zurück kam sogar noch die Sonne raus. Da konnten wir uns einen Sprung in die Klamm wirklich nicht mehr verkneifen.

Mikroabenteuer – draußen übernachten in der Hängematte

Sobald du aus der Tür trittst, liegt der schwerste Teil hinter dir

Diese Aussage aus dem Buch Mikroabenteuer von Christo Foerster kann ich nur bestätigen. Inspiriert von seinem Buch wollten wir zum ersten Mal draußen in der Natur unter freiem Himmel schlafen. Bevor es allerdings losging, kamen uns immer wieder Gedanken mit Ausreden, warum wir nicht doch einfach zuhause in unserem gemütlichen Bett schlafen sollten. Aber das zählt nicht. Wir haben uns das vorgenommen, also Komfortzone verlassen und raus und machen!

Einblicke in unser Mikroabenteuer draußen übernachten

Wie unser erster Overnighter verlief und was wir alles eingepackt haben, könnt ihr hier nachlesen.

1. Was einpacken?

Wir haben uns für eine Hängematte entschieden. Damit fühlten wir uns einfach sicherer, wenn wir nicht direkt auf dem Boden schlafen. Zum Abendessen hatten wir Brote dabei. Zum Frühstück gab es Porridge, da wir den Gaskocher unbedingt ausprobieren wollten. Das haben wir sonst noch eingepackt:

  • Hängematte
  • Schlafsack
  • Trinken
  • Essen (Abendessen & Frühstück)
  • Gaskocher
  • Zahnbürsten & Zahnpasta
  • Mütze

2. Warum draußen übernachten?

Für uns war klar, dass wir das Übernachten unter freiem Himmel einfach mal ausprobieren wollten. Auf der Suche nach einem geeigneten Schlafplatz kam uns aber der Gedanke, dass sich bestimmt die ein oder andere Person fragt, der wir von unserem Erlebnis erzählen, warum wir das machen. Daher einige Gründe, die für uns für das Mikroabenteuer sprachen.

  • Komfortzone und Alltag verlassen
  • Einfaches und günstiges Abenteuer vor der Haustür
  • Herausforderung und Spaß erleben
  • Angst in Mut umwandeln
  • Unter freiem Himmel sein
  • Frische Luft und Natur genießen
  • Freiheitsgefühl erleben
  • Schöne Erinnerung schaffen

3. Wo übernachten?

Prinzipiell gilt in Deutschland das Zeltverbot in freier Natur. Im Schlafsack auf einer Isomatte oder in einer Hängematte zu liegen ist aber nicht explizit verboten, selbst ein Regenschutz wie ein Tarp oder Biwaksack ist es nicht. Daher sind wir abends einfach losgezogen und haben uns spontan für eine versteckte Stelle am Waldrand entschieden. Fern von Futterstellen, um die Tiere nicht zu stören.

4. Wie verlief die Nacht?

Nachdem wir eine geeignete Stelle für unsere Hängematte gefunden haben, bereiteten wir unseren Schlafplatz vor. Das Probeliegen fühlte sich eigentlich recht bequem an. Bevor es allerdings Schlafenszeit war, machten wir es uns noch auf dem Boden bequem und ratschten. Als es dunkel wurde, verkrochen wir uns in unsere Schlafsäcke. Es dauerte eine Weile bis wir einschlafen konnten, die Aufregung war immer noch zu hoch. In der Nacht wurden wir des Öfteren wach, entweder war die Liegeposition unbequem oder ein andermal sägte mitten in der Nacht jemand Holz. Nichtsdestotrotz sind wir uns einig, dass sich die Nacht draußen in der Hängematte gelohnt hat und wir nun um eine Erfahrung reicher sind.

Es war ein aufregendes Erlebnis inmitten der Natur, das wir so schnell nicht vergessen werden.

Wanderung auf den Großen Rachel | Bayerischer Wald

Für unsere letzte Wanderung auf den Großen Rachel im Bayerischen Wald haben wir unseren Wecker auf 5 Uhr gestellt. Wir wollten genug Zeit haben, um entspannt auf den Berg zu wandern.

Als Erinnerung und Einblick in die Tour habe ich die Highlights der Wanderung in einem Video zusammenzufassen.

Während der Wanderung kamen wir an dem schönen Rachelsee vorbei. Von der Rachelkapelle hat man einen wunderschönen Ausblick auf den See.

Als Abschluss der Wandertour gab es für uns noch einen Rhababerkuchen in der Racheldiensthütte.

Wandern Kaffee und Kuchen