Sprossen im Sprossenturm einfach selber ziehen | Anleitung

Ich wollte schon immer einmal Sprossen selber ziehen, anstatt ständig welche kaufen zu müssen. So wurde es bei mir dieser Sprossenturm, da mir die Handhabung ziemlich einfach erschien.

Sprossenturm Bestandteile

In diesem Beitrag habe ich ein paar Fragen zusammengetragen, die mir anfangs noch unklar waren. Meine Erfahrung mit dem Sprossenziehen soll dir aber nun für deinen Start helfen.

Welche gesundheitlichen Vorteile hat das Sprossenziehen?

Sprossen sind super gesund. Sie haben viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Außerdem haben sie einen hohen Eiweißgehalt, was gerade für Vegetarier von Vorteil ist. Sprossen wirken zudem entsäuernd, entzündungshemmend und entgiftend.

Welches Saatgut kann ich verwenden ?

Ich hab mir für den Anfang erst mal Radieschen-, Alfalfa– und Kressesamen gekauft. Ergänzt habe ich diese Saaten mit Kichererbsen und Mungobohnen, die ich noch zuhause hatte. Prinzipiell kannst du aber alle Samen und Hülsenfrüchte verwenden, die du noch zuhause hast.

Sprossen Saaten

Wie bringe ich die Sprossen zum keimen?

Du solltest unbedingt auf die Hygiene achten. Das feuchte Milieu im Keimgefäß bietet nämlich leider eine gute Grundlage für Bakterien. Das heißt den Sprossenturm bzw. das Keimgerät vor der Benutzung heiß ausspülen und die Hände gut waschen.

Damit die Saaten schneller keimen sollten sie vorher in Wasser eingeweicht werden. Für jede Keimschale ca. vier Esslöffel Saaten.

  • Hülsenfrüchte wie Mungobohnen, Kichererbsen und Linsen ca. 12 Stunden einweichen
  • Samen wie Kresse, Radieschen oder Alfalfa ca. 6 Stunden einweichen

Nach dieser Zeit ca. vier Esslöffel der Saaten in einer Lochschale verteilen, sodass der Boden bedeckt ist, die Samen aber nicht zu sehr übereinander liegen.

Sprossenturm

Anschließend die Keimschalen auf die Wasserschale aufsetzen und mit ca. 200 ml Wasser von oben langsam durchspülen.

Deckel schließen und an einen Ort mit ca. 20 Grad stellen.

Jeden Morgen und Abend durchspülen.

Je nach Saat sind die Sprossen in 4-8 Tage verzehrfertig oder können im Kühlschrank aufbewahrt werden.

gekeimte Sprossen

Wie kann ich die gekeimten Sprossen verwenden?

Gekeimte Sprossen passen super in Salate, Suppen oder einfach aufs Butterbrot. Ich streue sie fast über all meine Gerichte.

Sprossen Butterbrot

Dann wünsche ich euch schon mal gutes Gelingen und einen guten Appetit!

Gesund Essen in Marrakesch | Food Guide

Ich war bisher noch nie in Marrakesch und war deshalb besonders gespannt was es dort zu essen gibt. Ich hoffte auf Gewürze und Geschmäcker, die ich zuvor noch nie probiert hatte, kombiniert mit viel Gemüse und Hülsenfrüchten. Was ich auf meiner Reise für Gerichte probiert habe und wo wir in Marrakesch beim Essen waren, habe ich in diesem Food Guide zusammengetragen.

Schon einmal vorweg, was sich als die Klassiker der Restaurants herauskristallisierten, waren Tajines, Couscous und Harira.

Tajine

Eine Tajine ist wahrscheinlich das bekannteste Gericht in Marokko. Es ist ein im traditionellen Tontopf gegartes Gericht mit Lamm, Huhn oder einfach nur Gemüse, verfeinert mit vielen Gewürzen.

Marrakesch Essen Tajine

Couscous

Der Couscous wurde meist wie die Tajine im Tontopf serviert und wird ebenfalls mit Fleisch oder nur Gemüse serviert. Dazu gibt es eine Soße, damit der Couscous nicht zu trocken ist. Als Topping werden oft karamellisierte Zwiebel gereicht.

Marrakesch Essen Couscous

Harira

Harira ist eine traditionelle Suppe der arabischen Küche. Die Hauptzutaten sind Kichererbsen oder Linsen, Tomaten und Zwiebeln. Manchmal vegetarisch mit Fadennudeln und manchmal mit Rindfleisch. Oft werden dazu Datteln gereicht.

Marrakesch Essen Harira

Minztee

Eine ganz wichtige Rolle spielt der Tee in Marokko. Entweder werden dafür frische Minzblätter mit heißem Wasser aufgekocht oder Schwarztee mit Minzblättern verfeinert. Der Tee wird allerdings sehr gesüßt.

Marrakesch Trinken Minztee

Hier haben wir in Marrakesch gegessen

Es gibt eine große Auswahl an Restaurants in Marrakesch. Wir haben uns einfach treiben lassen und sind spontan in ein Restaurant das uns gefiel.

  • Das Nomad ist ein stylisches Restaurant mit einer sehr schönen Dachterrasse mit Blick auf den Marche epices.
  • Das Café Des Epices ist ebenfalls am Marche epices zu finden. Wir haben einen Sitzplatz ganz unten bekommen und konnten so das Treiben am Markt gut beobachten.
  • Auch das Atay Café ist ein typisches Restaurant mit Dachterrasse und bietet alle traditionellen Gerichte an.
  • Am Djemaa el Fna wurden abends viele kleine Essensstände aufgebaut. Dabei essen Einheimische neben Touris. Es ist wirklich sehenswert und es gibt viel Unterschiedliches zu essen. Man kann allerdings gar nicht so einfach durch den Markt schlendern, da man wirklich ständig von den “Marktschreiern” angesprochen wird, damit man bei ihnen isst. Das war ein klein wenig anstrengend.
  • Das Restaurant Le Salama war wirklich außergewöhnlich, denn in der obersten Etage hängen an der Zimmerdecke lauter Kletterpflanzen. Preislich war es dort ein bisschen teuerer aber wegen dem schönen Ambiente ist es am Abend sehr zu empfehlen.
Marrakesch Restaurant Le Salama

Alles in allem war die Reise nach Marrakesch ziemlich interessant. Die fremde Kultur, das Essen und die Lebensgewohnheiten zu entdecken ist wirklich empfehlenswert.

Mit dem Rad zur Arbeit | Meine Motivation im Winter

Als ich letztes Frühjahr Vollzeit zu arbeiten begonnen hab, ist mir klar geworden, dass die Zeit für Sport leider nur noch begrenzt ist, denn Zeit fürs Kochen möchte ich mir weiterhin nehmen und der restliche Haushalt gehört sich schließlich auch gemacht. Daher wollte ich meine übrige Zeit so sinnvoll wie möglich nutzen und wandelte die tägliche Zeit, die ich im Auto am Arbeitsweg verbrachte, in Sportzeit um. So sitze ich nun fast täglich auf meinem Fahrrad in Richtung Arbeit.

Anfangs dachte ich noch, dass ich im Winter, wenn es kalt, nass und dunkel ist, wieder aufs Auto umsteigen werde. Aber Nein, ich hab ziemlich schnell gemerkt wie gut mir das Radfahren, sowohl körperlich als auch geistig, tut. Manchmal kostet es am Morgen zwar Überwindung, sich bei Kälte aufs Rad zu schwingen, aber dann denke ich an die folgenden Gründe, die mich immer wieder davon überzeugen und motivieren es doch zu tun.

1. Energie tanken

Ich genieße es so sehr an der frischen Luft zu sein. Am Morgen werde ich durch die frische Luft richtig schön geweckt, sodass ich putzmunter in der Arbeit ankomme. Nach dem Bürotag mit eher stickiger Luft, bringt mir der frische Sauerstoff neue Energie zurück.

2. Kopf frei bekommen

Nach einem anstrengenden Arbeitstag tut mir das Radfahren richtig gut, um tief durchzuatmen und den Kopf abzuschalten. Ich vermeide es dabei über Dinge, die ich zuhause noch erledigen muss, nachzudenken. Ich möchte ganz im Hier und Jetzt sein. Außerdem bemühe ich mich die Umgebung mit all meinen Sinnen achtsam aufzunehmen und alles Schöne in der Natur zu hören, zu riechen und zu sehen. So komme ich ganz entspannt zu Hause an.

3. Abwehrkräfte stärken

Das Immunsystem wird durch die unterschiedlichen Kälte- und Wärmereize und der Bewegung an der frischen Luft gestärkt. Voraussetzung ist natürlich, dass man auf dem Rad passend gekleidet ist und nicht friert.

4. Ruhe genießen

An kälteren Wintertagen ist auf meinem Weg meistens nicht viel los, sodass ich nicht so sehr auf andere Leute Acht geben muss und die Ruhe genießen kann. Ich finde das ist wirklich ein toller Ausgleich zum oftmals hektischen Arbeitstag.

5. Trainingsnebeneffekt erzielen

Super ist natürlich das gute Gefühl, das ich bekomme, wenn ich bereits draußen war und mich sportlich betätigt hab. So hab ich zuhause nicht mehr den Drang Sport zu machen bzw. kein schlechtes Gewissen wenn ich nicht aktiv war.

6. Umwelt schonen

Was mich auch immer wieder erfreut ist die Tatsache, dass das Radfahren die Umwelt schont. Man verbraucht keinen Sprit und spart sich gleichzeitig Geld, wenn das Auto nicht mehr so oft getankt werden muss.

Und für alle die sich trotzdem noch denken, es ist doch viel …

zu kalt, wärmere Kleidung gibt es immer

zu nass, solange es in der Früh nicht regnet und man nicht völlig durchnässt in der Arbeit ankommt, ist auch das keine Ausrede

zu dunkel, ich habe einen recht guten Rhythmus gefunden, den ich nur empfehlen kann. Abfahrt zwischen 7:00 und 7:30 Uhr und Heimfahrt zwischen 16:00 und 16:30 Uhr, zu diesen Zeiten ist es meist hell. Außerdem gibt es ja Fahrradleuchten.

Vielleicht kann sich der ein oder andere auch im Winter dazu motivieren auf sein Rad zu steigen oder es einfach mal auszuprobieren. Warum fährst du gerne im Winter mit dem Rad? Lass mir gerne einen Kommentar da.

Also dann, genießt das Gefühl während und nach der Fahrt und tut eurem Körper & Geist etwas Gutes!

Rodelspaß in Hochfilzen | Österreich

Als wir letztens in Hochfilzen/ Österreich waren, wanderten wir zum Abendessen auf die Hoametzl Hütte. Der 1500 Meter lange Aufstieg ging vom Parkplatz in Warming direkt über die Rodelbahn hinauf. Der Weg war mit einer Lichterkette ausgeleuchtet, was richtig romantisch aussah.

Oben angekommen bekamen wir zur Belohnung einen sogenannten Tatarenhut zu essen. Ich kannte das zuvor nicht, ist aber vergleichbar mit Fondue. An den Hut konnte man Fleisch Stücke hängen, die dann gebraten wurden. Am unteren Rand befand sich eine „Saftrinne“ mit klein geschnittenem Gemüse, das mit Brühe aufgegossen wurde. Dazu gab es noch Beilagen wie Salat, Brot, Kartoffeln und Soßen.

Tatarenhut Essen

Nach unserem Mahl, ging es mit dem Schlitten zurück ins Tal. Diese konnte man sich für 2€ bei der Hoametzl Hütte leihen. Ich bin seit Ewigkeiten nicht mehr gerodelt, muss das aber definitiv bald wieder machen. War eine riesen Gaudi.

Rodeln
Rodelfahrt

Snowboarden und Langlaufen in Schladming | Österreich

Mein Freund und ich haben über Weihnachten und Silvester zwei Wochen Urlaub. Natürlich haben wir gehofft, dass Frau Holle uns mit reichlich Schnee bedeckt… ist aber leider nichts daraus geworden… Nun gut hilft ja nichts, wenn bei uns schon kein Schnee liegt müssen wir halt zum Schnee. Glücklicherweise waren die Eltern von meinem Freund zusammen mit Freunden auf einer Hütte in Schladming/ Österreich und hatten noch zwei Betten für uns frei. So konnten wir sie für eine Nacht besuchen. Die Hütte lag weit oben am Berg, traumhaft in der Natur. Da würde man am liebsten wohnen bleiben.

Der Wettergott meinte es sehr gut mit uns. Wir hatten an beiden Tagen strahlenden Sonnenschein. Den ersten Tag nutzen wir zum Snowboarden im Skigebiet Hauser Kaibling/ Schladming.

Unsere Einkehr mittags muss ich wirklich erwähnen, denn das Essen war unglaublich lecker. Es gab einen Hirseburger mit buntem Salat (Mais, Bohnen, Linsen Karotten und vieles mehr). Der Preis war mit 7,80€ für den Burger völlig in Ordnung, ein Quellwasser kostete sogar nur 60ct!

Am zweiten Tag waren wir (wieder bei Kaiserwetter) Langlaufen in Ramsau. Die Loipengebühr von 15€ ist nicht ganz billig, aber dafür bekommt man weitläufige und sehr breite Loipen, was das Laufen in beide Richtungen und Überholen sehr einfach macht. Anschließend machten wir uns schweren Herzens wieder auf den Heimweg, um das Jahr mit meiner Schwester und ihrem Mann entspannt Zuhause ausklingen zu lassen.

Die Erkenntnis des Trips: Spontane Ausflüge geben einem das Gefühl länger im Urlaub gewesen zu sein und viel erlebt zu haben. Super Sache, öfter wieder!